Zum einen würden die Stubbles viel Wasser enthalten, dann einen Filmbilder, der eine hauchltendünne Membran bildet. Oberflächenaktive, also seifenähnliche Substanzen werden durch ein paar Geheimzutaten ergänzt, damit die Blasen farbig und vor allem stabil werden, so Schuhmann

 

Nicht gefährlicher als Shampoo

 

Manche Eltern mögen sich fragen, ob diese Geheimzutaten auch unbedenklich sind, zumal die Stubbles vorwiegend als Kinderspielzeug verkauft werden. Schumann betont, die Stubbles-Flüssigkeit sei nicht gefährlicher als Kindershampoo. Darüber hinaus seien es nicht Kinder, sondern Erwachsene, die den größten Spaß an den Stubbles haben. In ihren Köpfen sei es einfach drin, dass Seifenblasen platzen. Dadurch faszinieren sie die Stubbles viel mehr als Kinder.


Auf die Frage, wie man überhaupt auf die merkwürdige Idee kommt, "unkaputtbare" Seifenblasen zu entwickeln, antwortet Schumann mit einem Schmunzeln. Alles sei vor drei Jahren aus einer Anfrage entstanden, die er zuerst für nicht realisierbar hielt.

Über Fehlschläge zum Prototyp

"Damals hatte ich eine wissenschaftlich-technische Unternehmensberatung, und da kam jemand auf mich zu und fragte mich, ob es möglich sei, stabile Seifenblasen zu erzeugen. Hab aber gesagt, ich mach mich mal dran und drei Monate später hatte ich die ersten Prototypen in der Hand. Wir haben im Grunde genommen Tag und Nacht versucht und war auch viele Fehlschläge natürlich dabei aber irgendwann hat das geklappt, irgendwann waren wir dann so weit dass man eben Seifenblasen anfassen konnte. Dann wurde des ganze noch perfektioniert und irgendwann kam dann das Grundrezept für die Stubbles dabei raus."

 

Die physikalischen und chemischen Prozesse, die hinter den unkaputtbaren Seifenblasen stecken, lassen sich auch in anderen Bereichen nutzen. So forscht Schumann mit seinen Mitarbeitern unter anderem an der Stabilisierung von Schäumen. Ob es bald auch stabilen Badewannenschaum geben wird - schäumen wir mal.